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„Die Schönheit des Korans“

Kalligraphie der Ersten Sure des Korans von Shalid Alam aus der Neu-Übertragung des Korans von Hartmut Bobzin, die 2010 im Beck-Verlag, München, erschienen ist.

In einer gemeinsamen Veranstaltung der Landesbibliothek, der Stadtbücherei Coburg und der Friedrich-Rückert-Gedenkstätte in Neuses stellt Hartmut Bobzin, Vorstand des Instituts für Orientalische Philologie der Universität Erlangen-Nürnberg, am 5. Mai 2010 in der Stadtbücherei Coburg (Beginn 19:30 Uhr) seine soeben bei C. H. Beck erschienene neue Übertragung des Korans vor.

Hartmut Bobzin, ausgewiesener Rückert-Kenner und einer der Nachfolger Friedrich Rückerts auf dem orientalistischen Lehrstuhl in Erlangen, steht auch mit seiner Koran-Übertragung in der Nachfolge Rückerts, dessen auszugsweise Übersetzung des Korans erst posthum 1888 erschienen ist.

Der Koran ist für Muslime Gottes Wort, das in arabischer Sprache Mohammed offenbart wurde und sich durch seine Schönheit auszeichnet. Sich der Schönheit des Korans anzunähern, ist in deutscher Sprache bisher nur Friedrich Rückert gelungen. Andere Übersetzer haben der philologischen Exaktheit den Vorzug gegeben. Hartmut Bobzin legt mit seiner Neuübersetzung erstmals einen philologisch zuverlässigen und zugleich ansprechenden Text vor. Seine Übersetzung berücksichtigt die islamischen Deutungstraditionen ebenso wie die Ergebnisse der westlichen Koranforschung. Sie ist philologisch exakt, und sie bewahrt die Schönheit und sprachliche Eigenwilligkeit des Originals.

Im Anschluss an die Lesung gibt es die Gelegenheit zum Gespräch. Der Eintritt ist frei.

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