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Kleine Rückblende auf die Veranstaltungen vom 4. bis 8. Mai 2004

"Coburg liest!" ist eine Arbeitsgemeinschaft von fünf unabhängigen und gleichberechtigten Institutionen, die sich Ende 2003 gegründet hat. Mitglieder sind: Coburger Literaturkreis e.V., Landesbibliothek Coburg, Buchhandlung Riemann, Stadtbücherei Coburg, Volkshochschule Coburg.

Ziel war es, Literatur und Lust am Lesen in Coburg durch literarische Veranstaltungen (Lesungen, Diskussionen, Filme, Literatur und Musik) zu fördern. Dank vieler Förderer und dank der engagierten Mitarbeit der Mitglieder des Arbeitskreises und aus den beteiligten Institutionen konnten die Veranstaltungen vom 4. bis 8. Mai 2004 unter der Schirmherrschaft der Bayerischen Staatsbibliothek stattfinden.

Aus Sicht der Landesbibliothek war "Coburg liest!" ein voller Erfolg. Die Zusammenarbeit von verschiedenen Einrichtungen - öffentlichen wie privaten - hat sich bewährt. Es ist gelungen, attraktive und außergewöhnliche Leseorte zu finden (Beispiele: Grabungsmuseum Kirchhof, Vorsaal zum Rathaussaal der Stadt Coburg, Kundenhalle der VCS (Vereinigte Coburger Sparkassen) am Markt). Der Besuch war gut (die Zeitungen berichteten vom "voll besetzten Andromedasaal" und von "randvoll" besetzten Leseorten), die Zustimmung bei den Besuchern sehr groß.

Das Fazit der kritischen Öffentlichkeit in den beiden Coburger Tageszeitungen lautet:

"Fortsetzung erwünscht: Das Projekt war fraglos höchst ehrgeizig konzipiert. "Coburg liest" - unter diesem Motto luden die Veranstalter erstmals zu Literaturtagen in der Vestestadt ein. Mag dabei auch im ersten Anlauf nicht alles genau so realisiert worden sein wie vielleicht geplant: bemerkenswert war bereits der Umstand, dass diese Literaturtage tatsächlich stattfinden konnten. Schließlich hatten sich dazu - durchaus ein Novum für Coburg - mit dem Literaturkreis, der Landesbibliothek, der Buchhandlung Riemann, der Stadtbücherei und der Volkshochschule insgesamt gleich fünf Veranstalter zu einer gemeinsamen Aktion entschlossen. Eine Fortsetzung jedenfalls ist wünschenswert - und vielleicht gelingt es im zweiten Anlauf, auch jugendliches Publikum für die Faszinationskraft des dichterischen Worts zu begeistern." Jochen Berger, Coburger Tageblatt vom 10. Mai 2004

"Nichts als Lob, Dank und Begeisterung haben die Organisationen des Abends [Lesemarathon am Freitag] für ihren Mut, die Wahl der Orte und vor allem die Zusammenstellung des Programms verdient. Perfekt, will man ausrufen. Genau so muss ein Literaturevent aussehen, der mitreißt! Und: bitte im nächsten Jahr unbedingt wiederholen! Bitte erneut eine bunte Autoren-Mischung zusammenstellen, die zugleich repräsentativ für die aktuelle deutsche Produktion ist und gleichermaßen die breite Palette der literarischen Vielfalt im Lande abdeckt." Martin Droschke, Neue Presse vom 10. Mai 2004

Bekanntlich ist das Bessere der Feind des Guten - in diesem Sinne denken wir über Veränderungen und Erweiterungen unseres Konzeptes nach, um zu versuchen, die Lese-Lust auch bei eher literaturungewohnten Menschen zu wecken. Schließlich gehören Leseförderung, Literaturförderung und Literaturvermittlung zu den wichtigen Aufgaben aller Beteiligten!

Auf den nächsten Webseiten zeigen wir Ihnen Fotos von den verschiedenen Veranstaltungen und zitieren aus den Presseberichten und aus dem Gästebuch von "Coburg liest!".

- Diskussion "Wie kommt die Literatur aufs Land?": Donnerstag, 6. Mai 2004, Landesbibliothek Coburg, Andromedasaal

- Lesemarathon am Freitag, 7. Mai 2004:

   - Franziska Gerstenberg, Grabungsmuseum Kirchhof

   - Friedmar Apel und Wilhelm Genazino, Aula des Gymnasiums Casimirianum

   - Christa Hein, Rathaus Coburg, Vorsaal

- "laut & luise": Hommage an Ernst Jandl mit Musik, Samstag, 8. Mai 2004, Kundenhalle VCS; mit Christoph Angerer (Sprecher) und Vladimir Sigarev (Schlagwerk)

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© Landesbibliothek Coburg, 2004