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18. Jahrhundert

Im Zeitalter der Aufklärung betrieben die Herzöge Ernst Friedrich (1724-1800) und Franz Friedrich Anton (1750-1806) von Sachsen-Coburg-Saalfeld eine sehr umfassende und durchdachte Bibliothekspolitik. Der Bestand wurde systematisch im enzyklopädischen Stil ausgebaut. Erwerbung, Erschließung und Benutzung wurden im Zusammenhang gesehen und in einem Regulativ, also einer Bibliotheksordnung, festgelegt. Mit Johann Gottlieb Aulig (1728-1807) bzw. ab 1800 dem Philosophen Friedrich Karl Forberg gab es fest angestellte Bibliothekare.

In dieser Zeit wurde in Coburg auch auf anderen Gebieten systematisch und umfassend gesammelt. Das Kupferstichkabinett der Kunstsammlungen der Veste Coburg etwa wurde ebenfalls von Franz Friedrich Anton begründet.

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