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Auswirkungen auf die Landesbibliothek


Bezüglich der herzoglichen Hof- und Staatsbibliothek sind sowohl Regelungen aus dem Abfindungsvertrag (Ausgleichsgesetz) vom 7. Juni bzw. 1. Juli 1919 als auch aus dem Landesstiftungsgesetz wichtig:

Im Abfindungsvertrag regelt § 6: „Der Herzog ist damit einverstanden, dass seine Privatbibliothek im Schlosse verbleibt und der Allgemeinheit, wie die Hof- und Staatsbibliothek zugänglich gemacht wird; ausgenommen hiervon ist die belletristische Literatur der Privatbibliothek, deren Benutzung der Herzog selbst regelt. Er ist auch weiter damit einverstanden, dass […] die Hof- und Staatsbibliothek, einschließlich solcher Teile, an denen ihm private oder Allodialrechte zustehen, einheitlich wie bisher verwaltet werden. Die Kosten der Verwaltung und Erhaltung fallen nicht dem Herzog zur Last.

Im Landesstiftungsgesetz legt § 3 Abs. 4 fest: Die Stiftung übernimmt die Verwaltung und Erhaltung der bisherigen Hof- und Staatsbücherei […] sowie der Schloßbücherei [gemeint ist die Privatbibliothek] des Herzogs nach Maßgabe der Bestimmungen im § 6 des Vertrags vom 7. Juni 1919.

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