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Martin Luther vor 475 Jahren in Coburg

Vor fast genau 475 Jahren, am 15. April 1530 kam Martin Luther in Coburg an, am nächsten Tag predigte er in der Moriz-Kirche. Nach seiner Übersiedlung auf die Veste blieb Luther bis Anfang Oktober auf der Veste Coburg. Grund des langen Aufenthaltes war der Reichstag in Augsburg, an dem der Reformator wegen der über ihn verhängten "Acht" nicht teilnehmen konnnte. Er wollte so nahe an Augsburg wie möglich leben, wo seine Mitstreiter für die Sache der Reformation einstanden. Coburg war der nächstgelegene sichere Ort vor Verhaftung, da es im südlichsten Teil des Herrschaftsgebietes der sächsischen Kurfürsten lag, die für die Reformation eintraten.

In Coburg verfasste Luther eine Vielzahl von Übersetzungen, Predigten, Auslegungen der Psalmen und Briefe. Die Landesbibliothek Coburg besitzt eine umfangreiche und qualitativ hochwertige Luther-Sammlung, darunter sehr viele Erstausgaben von Druckschriften der Reformation. Ein Teil dieser wertvollen Bestände wird in einer Ausstellung, die Isolde Kalter zusammengestellt hat, ab sofort bis 30. Juli 2005 im Vorsaal der Landesbibliothek in Schloss Ehrenburg gezeigt. Titel: „Martin Luther vor 475 Jahren in Coburg“. Ein kostenloses Faltblatt zu der Ausstellung ist in der Landesbibliothek erhältlich. Die Ausstellung kann während der Öffnungszeiten Montag bis Donnerstag von 10 bis 17 Uhr und Freitag und Samstag von 10 bis 13 Uhr (während der Schulferien: Montag bis Freitag von 10 bis 13 Uhr) besucht werden.

 

 

Den Katalog von Isolde Kalter können Sie über diesen Link herunterladen: Katalog

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