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Neue Ausstellung: "Diplomat der Reformation: Philipp Melanchthon (1497-1560)" im Vorsaal vom 1. Juli bis 30. September 2010:

Dieses Porträt Melanchthons wurde dem Titelblatt von P III 12/24#2 (Melanchthon, Philipp: Epigrammata) entnommen.

Philipp Melanchthon war neben Martin Luther die zweite große Persönlichkeit der Reformation in Deutschland, doch tritt er im heutigen Bewusstsein deutlich hinter Luther zurück. Melanchthon aber war es, der die Aussagen der protestantischen Theologie sowohl für die Öffentlichkeit („Loci communes“ bzw. „Hauptartikel christlicher Lehre“) als auch zur Vorlage für den Kaiser als „Augsburger Bekenntnis“ formulierte. Infolge seines Einsatzes für Schulen und Universitäten ehrte man ihn mit der Bezeichnung „praeceptor Germaniae“, Lehrer Deutschlands.

Eine Ausstellung im Vorsaal der Landesbibliothek Coburg zeigt aus Anlass des 450. Todestages unter dem Titel „Diplomat der Reformation: Philipp Melanchthon (1497-1560)“ sein Wirken für die Reformation und Beispiele seiner wissenschaftlichen Veröffentlichungen. Vor allem aber werden Melanchthons vielfältige Beziehungen zu Coburg dokumentiert. So unterhielt er zum Beispiel briefliche Kontakte zum Coburger „Stadtphysicus“ Christoph Stathmion, mit dem ihn ein gemeinsames Interesse an der Astrologie verband. Neben Erstausgaben werden Bücher mit eigenhändiger Widmung Melanchthons ausgestellt.

Die Ausstellung kann vom 1. Juli bis 30. September während der Öffnungszeiten besucht werden. Der Eintritt ist frei. Ein Begleitheft ist kostenlos in der Landesbibliothek erhältlich bzw. kann über diesen Link heruntergeladen werden: <LINK>
 

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