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"Gott und die Welt aufschreiben"

Nachbetrachtung zu unserer Ausstellung

 

Das Bedauern über das Ende unserer Ausstellung, mit der die Landesbibliothek Coburg sich am Projekt "Lust auf Mittelalter" beteiligte, war bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der letzten Führungen groß. Die Landesbibliothek betrachtet die vielen positiven Reaktionen der Besucher und die große Resonanz in der Coburger Presse wie auch überregional in den Medien auch als Ansporn, ihren reichen historischen Bestand wie bisher auch in Zukunft der interessierten Öffentlichkeit zu präsentieren. Damit beteiligt sich die Landesbibliothek an der unabdingbar wichtigen Vermittlung des Wissens um historische Sachverhalte der Region Coburg und weit darüber hinaus und beweist ihre Bedeutung als kompetentes Informationszentrum für Regionalgeschichte.

Eine kleine Bildergalerie und Zitate aus dem Besucherbuch und aus Presseberichten geben noch einmal einen Einblick in diese Ausstellung. Zum Konzept dieser Ausstellung erfahren Sie etwas über diesen Link [Konzept].

Die Leiterin der Landesbibliothek, Frau Dr. Pfister, in trautem Kontakt mit der Geschichte.

Die Ausstellung im Urteil unserer Besucher:

"Beeindruckend und stimmig bis ins Detail. Kompliment!"

"Beglückend die didaktische Aufbereitung des Anliegens. Und trotzdem kommt die Aura der Exponate voll zur Wirkung."

"Schöne, vielseitige und anschauliche Ausstellung, eine gute Gelegenheit, die Schätze der Bibliothek kennen zu lernen."

"Die Ausstellung ist einmalig schön, ich empfinde dafür große Begeisterung ..."

"Vielen Dank für die interessanten Einblicke."

"Die Ausstellung ist der reinste wahnsinnig."

"Die Ausstellung war echt geil. Vor allem das Goldene Buch."

"Gott und die Welt aufschreiben ist eine lehrreiche, interessante und schöne Ausstellung. Leider wird durch die ungünstige Platzierung der Ausstellungstafeln & Vitrinen die Raumwirkung und die Ornamentik des "Andromedasaals" total zerstört."

"Magnifique ... je vous remercie pour cette exposition."

"Gratias agimus multas!!"

"...und das Alles ohne Eintrittsgeld - famos!"

Aus Berichten in der Coburger Presse:

"Längst hat es den Nimbus des Unikats verloren, hat seine Aura der Einzigartigkeit eingebüßt, ist zum bloßen Informationsträger, zum Massenartikel geworden - das Buch.

Und als Massenartikel mit bisweilen höchst knapp kalkulierter Haltbarkeitsdauer erzählt das Buch heute kaum noch etwas von den Mühen und dem besonderen Aufwand, mit dem es einst hergestellt wurde.

Wie weit jedoch der Weg von der in einem Kodex gebündelten Handschrift bis hin zum gedruckten Buch tatsächlich war, führt eine neue Ausstellung in der Landesbibliothek Coburg sehr anschaulich vor Augen. Die von Dr. Silvia Pfister, Leiterin der Landesbibliothek, konzipierte Schau, versteht sich als Versuch, ein facettenreiches Thema breitenwirksam darzustellen. Dabei geht es bewusst nicht um die Vermittlung neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse, sondern um die möglichst anschauliche Verdeutlichung wesentlicher Aspekte des Schreibens und Lesens im Mittelalter.

Mit Sorgfalt gestaltet und detailfreudig inszeniert, gerät die Ausstellung im Andromedasaal der Ehrenburg zur Einladung, sich auf eine interessante Zeitreise zu begeben.

Im Wechselspiel zwischen übersichtlich gestalteten Schautafeln und ausgewählten Exponaten, die zumeist aus eigenen Beständen stammen, erläutert diese Ausstellung zentrale Begriffe zum Thema Buch und Mittelalter ...

In der Vielfalt der anklingenden Aspekte wird diese Ausstellung in gewisser Hinsicht selbst zum aufgeblätterten Buch, das das, wovon es erzählt, wahrnehmbar vor Augen führt."

Jochen Berger, Coburger Tageblatt vom 27./28. September 2003

"Einen differenzierten Blick auf diese Epoche [Mittelalter] möchte die Leiterin der Bibliothek, Dr. Silvia Pfister, mit dieser ersten großen Ausstellung unter ihrer Regie ermöglichen - wissenschaftlich fundiert und zugleich auf eine breite Zielgruppe zugeschnitten. "Information statt Klischees" lautet die Devise.

Ansprechend aufbereitet erwartet die Information über Buch, Schrift und Bildung im Mittelalter die Besucher nicht nur in Form wertvoller Exponate aus eigenen Beständen (nebst Leihgaben des Stadtarchivs) ... Hinter den Vitrinen erläutern Schautafeln die kulturhistorischen Bezüge und Bedeutungen: Die zentrale Rolle der Klöster, die bis ins 12. Jahrhundert das Kultur- und Bildungsmonopol besaßen; die technischen Verfahren der Herstellung von Schrifttum; den langen Weg von der handbeschriebenen Rolle bis zum gedruckten Buch; die Bedeutung des Mediums Buch für Stadt, Schule, Universität - und nicht zuletzt Bibliothek. Regionale Bezüge kommen dabei nicht zu kurz ...

Überaus reizvoll wurden übrigens Handschriften allerjüngsten Datums in die Ausstellung eingeflochten: Arbeiten von Schüler/innen des Gymnasiums Casimirianum, die im vergangenen Schuljahr mittelalterlichen Schreibern kunstvoll nacheiferten.

Die von Silvia Pfister verfassten informativen Texte der Schautafeln sind auch im Katalogheft nachzulesen."

Dieter Ungelenk, Neue Presse vom 27. September 2003

 

 

Bei der Eröffnung der Ausstellung am 29. September 2003 hielt Frau Dr. Isabel Kraft einen Konzert-Vortrag zum Thema "Klang und Schrift - damals und heute":

 

"Ein besonderer Beitrag zu dieser Ausstellungseröffnung kam von der Musikwissenschaftlerin und Musikerin Dr. Isabel Kraft. "Klang und Schrift" nennt sie ihren Auftritt, den sie sich als eigenwilligen "Spaziergang durch ein Manuskript" inszeniert hat. ...

Isabel Kraft begleitete sich und diese Texte mit Gambe oder Drehleier. Die schlichten einstimmigen Streichsequenzen oder die gezupften Akzente auf dem sechssaitigen Instrument sowie die sparsam hinzugefügten Töne der Drehleier vermittelten zusammen mit der sehr prononcierten Singstimme der Künstlerin eine intensive Impression jener Kultur-Epoche. Sprache, Gestik und Musik sind in dieser Zusammenführung von zeitloser Ausdruckskraft und bildeten einen herrlichen Auftakt zu dieser Ausstellung."

Volkmar Henke, Neue Presse vom 2. Oktober 2003

"Zu einem rundum gelungenen Workshop waren Gäste am Samstagnachmittag in die Coburger Landesbibliothek eingeladen: Rund ums Thema "Schreiben wie im Mittelalter" durfte Tinte produziert, Wachstafeln beschrieben, Kalligraphie geübt sowie ein Buch gebunden werden."

Nicole Eick, Neue Presse vom 12. Januar 2004

Die "Macher" des Workshops: Helmut Gensler (Mitte) und Regine Ullein (links).

Der Ausstellungskatalog kann zum Preis von 3 € in der Landesbibliothek erworben werden.

Danksagung: 

Die Landesbibliothek bedankt sich sehr herzlich bei der Niederfüllbacher Stiftung, bei FRIND - exklusive Damenmode und beim Landestheater Coburg für die freundliche Unterstützung unserer Ausstellung.

Photos: Reinhard Baudisch (5) und Helmut Gensler (1)

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