[Zurück zu unserer Startseite]   [Zurück zu Webseiten-Archiv]

Neue Ausstellung: Die Queen, die Windsors und die Rosenau. Bis 31. März 2006.

Schloss Rosenau gegen Nordwest. 1821

Die Queen, die Windsors und die Rosenau

Ausstellung der Landesbibliothek Coburg im März 2006  

Die Ausstellung mit dem Titel "Die Queen, die Windsors und die Rosenau" im Vorsaal der Landesbibliothek Coburg stellt die Rosenau in den verschiedenen Rollen vor, die das Schloss im Laufe der Jahrhunderte einnahm: als Landsitz steinreicher Emporkoemmlinge, als Tatort ungeklaerter Morde, als Idylle eines menschenscheuen Vogelkundlers, als Kulisse fuer die Mittelaltersehnsucht und die Ritterromantik gelangweilter Fuersten, als den Lieblingsort der englischen Koenigin, als Maerchenparadies verwoehnter Prinzessinnen, als Platz zum Sterben fuer einen todkranken Herzog, als Witwensitz einer Zarentochter, als Altenheim, als liebevoll restauriertes Museum und als wichtigste Sehenswuerdigkeit der Stadt Roedental. Die Ausstellung kann ab sofort bis 31. März während der Öffnungszeiten der Landesbibliothek Coburg besucht werden. Ein kostenloses Begleitheft zu der Ausstellung ist in der Landesbibliothek erhältlich.

Zeittafel


1439             Erste urkundliche Erwähnung des Schlosses Rosenau

1808-1817     Umbau des Schlosses durch Herzog Ernst I.

1817             Ritterturnier zu Ehren seiner siebzehnjährigen Braut Luise

1819             Geburt von Prinz Albert, dem späteren Prinzgemahl von Großbritannien

1845             Königin Viktoria von Großbritannien und Prinzgemahl Albert in Coburg und auf Schloss Rosenau

1860             Königin Viktoria und Prinz Albert in Coburg und wohl auch auf Schloss Rosenau

1861             Tod von Prinzgemahl Albert

1863             Renovierung der baufälligen St. Johanniskirche in Oeslau

1865             König Viktoria in Coburg anlässlich der Enthüllung des Albert-Denkmals auf dem Marktplatz

1876             König Viktoria in Coburg, Treffen mit Kaiser Wilhelm I.

1891             Konfirmation der Prinzessin Marie, der späteren Königin von Rumänien, und der Prinzessin Victoria Melitta, der späteren Großfürstin von Russland, in der St. Johanniskirche in Oeslau

1894             Letzter Besuch Königin Viktorias in Coburg anlässlich der Vermählung der Prinzessin Victoria Melitta mit dem Großherzog von Hessen und der Verlobung des späteren Zaren Nikolaus II. mit der                        Prinzessin Alice von Hessen

1900             Tod von Herzog Alfred

1900-1920     Witwensitz der Herzogin Marie, einer Tochter des Zaren Alexander II. von Russland

1917             Das englische Königshaus ändert seinen Namen von „Sachsen-Coburg und Gotha“ in „Windsor“

1937-1945     Nutzung durch den NS-Arbeitsdienst

1945             Nutzung durch amerikanische Truppen

1946-1972     Erholungsheim und Altenheim.

                    Die Anregung des britischen Prinzgemahls Philip, eine deutsch-englische Begegnungsstätte einzurichten, wurde nicht verwirklicht.

1983-1990     Umfassende Renovierungsarbeiten


Vitrine 1

„Rosenau, ein Rittergut, hat eine sehr angenehme Lage, nahe an Unterwohlsbach, auf einer Anhöhe, so dass auf der Ostseite bei dem Hügel des Schlosses, die Itsch flieset, auf der andern Seite aber sich eine herrliche Aussicht darstellt … Adam Alexander von Rosenau zu Ketschenbach, erbte dieses Rittergut von seinem Vetter, Hanß Berthold von und auf Rosenau, verkaufte es 1615, um 18000 fl. Frk. an den Herrn Herzog Johann Casimir, und erhielte es 1636, um diesen nehmlichen Preis zurücke. Nach der Zeit hat es der geheimde Rath von Pernau besessen, dann ist es an das Herzogliche Hauß S. Gotha gekommen, welches dasselbe noch iezo besitzet.“

Johann Gerhard Gruner’s historisch-statistische Beschreibung des Fürstenthums Coburg S. Saalfeldischen Antheils. Erster Theil. Coburg 1793


Ruine der ehemaligen Burg Rosenau bei Coburg
Kopie aus: Lehfeldt, P., und G. Voss: Bau- und Kunstdenkmäler Thüringens. Heft 32: Herzogthum Sachsen-Coburg und Gotha; Amtsgerichtsbezirk Coburg. Jena 1906
L 606

Rosenau bei Coburg
Stahlstich aus der Kunstanstalt des Bibliographischen Instituts Hildburghausen, ca. 1850
GP B Rosenau 1

Die Rosenau um 1700.
Kopie aus: Christian Bauer: Schloß- und Landschaftsgarten Rosenau bei Coburg. In: Schönere Heimat ; Jg. 53 (1964), S. 213-217
Ze-340 (1964)

Pernau, Ferdinand Adam von: Angenehmer Zeit-Vertreib welchen das liebliche Geschöpf die Vögel, auch ausser dem Fang, in Ergründung deren Eigenschaften, Zahmmachung oder anderer Abrichtung, dem Menschen schaffen können. Nürnberg 1716
57,2050
Der Geheimrat Ferdinand Adam Freiherr von Pernau bewohnte die Rosenau von 1704 bis 1731 und widmete sich dort hauptsächlich seinen vogelkundlichen Beobachtungen.

Schlönbach, Carl Arnold von: Callenberg, Rosenau, Reinhardsbrunn. Eine Trilogie. Sonneberg um 1850
Cob-56,271


Vitrine 2

„Die alte Burg ist höchst geschmackvoll eingerichtet, ganz verwundert ist man, wenn man hineintritt, im unteren Stockwerk ist ein wunderschöner Saal, ganz von perlgrauem Marmor. … Neben diesem Saale ist eine Bibliothek, wo Ritterromane sind.“

Herzogin Luise 1817 an ihre Jugendfreundin Auguste von Studnitz

„Denke Dir, daß erst im Jahre 1808 die jetzige Gestaltung der Rosenau begann, das Schloß war bis dahin die schmutzige und unfreundliche Wohnung eines bäurischen Pächters, der prächtige Marmorsaal ein Schutthaufen und Holzstall, und wo jetzt am Fenster des Giebels das geschäftige Hoffräulein des Ausblicks der schönen Natur sich erfreut, da nisteten noch vor kurzem nur Tauben und Schwalben, mitunter auch wohl Eulen und Fledermäuse“.

Briefe über die Rosenau. In: Coburgisches Taschenbuch für das Jahr 1821


Louise, regierende Herzogin von Sachsen-Coburg-Saalfeld.
Stich von Fleischmann nach Rupprecht, um 1820 
GP A Luise 2

Ernst I., regierender Herzog von Sachsen-Coburg-Saalfeld.
Stich von Fleischmann nach Rupprecht, um 1820
GP A Ernst I. 1a

Ernst I., Herzog von Sachsen-Coburg und Gotha, vor dem Schloss Rosenau stehend. Photographie um 1840
GP A Ernst I. 5

Der Marmorsaal im Schloss Rosenau.
In: The world of interiors, Mai 1983.
Cob 7.20/28

Das Turnier bey der Rosenau.
Stich von C. Wiesner nach Carl Heideloff.
In: Coburgisches Taschenbuch für das Jahr 1821.
Alm 127 (1821)

Schloß Rosenau gegen Nordwest.
Stich von C. Wiesner nach F. Rauscher.
Kopie aus: Coburgisches Taschenbuch für das Jahr 1821.
Alm 127 (1821)


Vitrine 3

„Mit welchem Glück, mit welcher Freude wachten wir auf und fanden uns im lieben Rosenau … Ich war so entzückt, so überglücklich, so herrlich dankbar …Ich verspürte den Wunsch, für immer mit meinem geliebten Albert hier zu wohnen; wäre ich nicht das gewesen, was ich nun einmal bin, hätte ich hier mein wirkliches Zuhause. Ich werde es aber immer als mein zweites Heim, meine zweite Heimat empfinden.“

Tagebucheintrag der Königin Viktoria am 20.8.1845


Viktoria.
Lithographie von F. Hanfstaengl, 1840
GP A Viktoria 3

Victoria I. / Prince Albert.
Lithographie, um 1850
GP A Viktoria 8

Her Majesty’s Entrée into Coburg.
Kopie aus: The Illustrated London News, 30.8.1845.
Cob 9 VIC 21

Terrace-gardens of Rosenau.
Lithographie von Douglas Morison.
1845
GP B Rosenau 4

Appeltshauser, Herbert: Ein Gemälde von Schloss Rosenau von J. M. William Turner. Sonderdruck aus: Jahrbuch der Coburger Landesstiftung 1976.
Cob-77,136

Schloß und Park Rosenau.
In: Rödental. Bilder aus Gegenwart und Vergangenheit. Rödental 1988
Cob 3.90 ROE 8


Vitrine 4

„Als wir uns Coburg näherten, klärte sich das Wetter, das recht regnerisch gewesen war, auf, und viele widerstreitende Gefühle erfüllten mein Herz. Als die alte teure Festung in Sicht kam, musste ich immer an meines geliebten Alberts Freude denken, als wir uns das erste Mal Koburg näherten und er mir alles erklärte.“

Tagebucheintrag der Königin Viktoria am 17.April 1894


„So angenehm das Haus in der Stadt war*, wir zogen ihm das kleine Landschloß vor. Besaßen wir doch ein Turmzimmer in ihm; ein richtiges Gemach, hoch oben in dem runden Turm! War das nicht wunderbar, so ein Märchenzimmer? In einem solchen Raum musste sich Dornröschen in den Finger gestochen haben … Die Rosenau gehörte zu den liebsten Wohnstätten meines Lebens. Es herrschte in ihr eine einzigartige Atmosphäre gemütlicher, erlesener Einfachheit, wie sie in den alten, in den deutschen Romanen geschilderten Landschlössern eigen ist.“

Aus: Maria, Königin von Rumänien, geb. Prinzessin von Sachsen-Coburg und Gotha: Traum und Leben einer Königin. Leipzig 1935

*Palais Edinburgh

Der letzte Besuch Königin Viktorias in Coburg.
Reproduktion einer Photographie von Eduard Uhlenhuth anlässlich der Fürstenhochzeit am 19. April 1894*
Cob 9 UHL 1,16
* Hochzeit zwischen dem Großherzog Ernst Ludwig von Hessen und bei Rhein und der Prinzessin Victoria Melitta von Sachsen-Coburg und Gotha.
Anwesend u.a. der deutsche Kaiser Wilhelm II., Königin Viktoria von Großbritannien und der spätere Zar Nikolaus II. von Russland.

Rosenau.
In: Brückner, Max: Ansichten von Coburg. Coburg 1857

Schloß Rosenau.
Lithographie von Th. Rothbarth.
In: Album von Coburg und Umgegend.
Coburg um 1870
Tb 56

Schloss Rosenau bei Coburg.
Zeichnung von E. Maurer.
Kopie aus: Lehfeldt, P., und G. Voss: Bau- und Kunstdenkmäler Thüringens. Heft 32: Herzogthum Sachsen-Coburg und Gotha; Amtsgerichtsbezirk Coburg. Jena 1906
L 606

Vitrine 4

Schloß Rosenau bei Coburg.
Ansichtkarte
Vermutlich vor 1920
Leihgabe

Schloß Rosenau – Blick vom Park 1937.
In: Rödental – Bilder aus Gegenwart und Vergangenheit.
Rödental 1988
Cob 3.90 ROE 8

Vitrine 5

„Wir wurden in der kleinen, weißgetünchten Rokokokirche von Öslau bei Rosenau konfirmiert. Es war die Jahreszeit des „Narcissus poeticus“, der ersten Blumen. Die weißen, sternförmigen Pflanzen mit der gelben, scheibenartigen Mitte schmückten die ganze Kapelle. Sie wurden uns unter die Füße gestreut, als wir zum Altar gingen … ihr Duft schlug uns von allen Wänden entgegen … und ruft mir immer jene entzückende, einfache Zeremonie in der altmodischen, wenig besuchten Dorfkirche ins Gedächtnis.“ 

Aus: Maria, Königin von Rumänien, geb. Prinzessin von Sachsen-Coburg und Gotha: Traum und Leben einer Königin. Leipzig 1935

Maria, Königin von Rumänien: Traum und Leben einer Königin. Leipzig 1935
51,738

St. Johanniskirche und Domäne in Oeslau.
Vor dem Umbau der Kirche 1954. Aquarell von Kleinteich.
GP B Oeslau 1

St. Johanniskirche in Oeslau.
Vor dem Umbau der Kirche 1954. Holzschnitt von Herbert Ott.
Leihgabe

Kirche St. Johannis mit Steg und Furt über die Röden - um 1900.
In: Rödental – Bilder aus Gegenwart und Vergangenheit.
Rödental 1988
Cob 3.90 ROE 8

Inneres der kleinen Dorfkirche in Oeslau bei Coburg.
Kopie aus: Rädlein, Emil: Im Umkreis der fränkischen Krone. Fränkisch-thüringisches Wanderbuch. Band 1. Lichtenfels 1923
73,747 (1)

St. Johanniskirche in Oeslau. Nach dem Umbau der Kirche 1954.
Kopie einer Postkarte nach einer Federzeichnung von Herbert Ott.
Coburg 1979
Cob 3.90 ROE 3

Die beiden Wappen in der St. Johanniskirche in Oeslau.
Photographie von Dieter Ertel 2006
Es handelt sich um die Wappen des Herzogtums Sachsen-Coburg und des Herzogtums Braunschweig (In den Kirchenführern bezeichnet als das Wappen von Hannover-England).

Vitrine 6

„Es ist wunderbar für mich, nun selbst den Ort sehen zu können, wo ein liebendes Paar am glücklichsten und ungestörtesten war.“

Prinz Andrew, Herzog von York, bei seinem Besuch von Schloss Rosenau am 4.April 1994

Königlicher Besuch
Auf den Spuren seiner Vorfahren. Prinz Andrew zu Besuch in Coburg und Rödental. Coburger Bratwurst schmeckte dem Herzog von York.
Kopie aus: Neue Presse, 6.April 1998

Präsente aus der „kleinen Heimat“. Ein wohlgelaunter Prinz war zu Besuch.
Kopie aus: Neue Presse, 6. April 1998

Besuch Seiner Königlichen Hoheit Prinz Andrew, Herzog von York, am 4. April 1998 in Schloß Rosenau.
Eintrag in das Goldene Buch der Stadt Rödental.
Kopie

Vitrine 6

Königliche Bücher

Heath’s picturesque annual for 1837
Alm 5153 (1837)
Geschenk der Königinmutter Viktoria von Kent, geborener Prinzessin von Sachsen-Coburg-Saalfeld, an ihren Bruder, Herzog Ernst I. von Sachsen-Coburg-Saalfeld.
Reich verzierter Samteinband.

Heath’s book of beauty 1838
Alm 510 (1838)
Geschenk der Königinmutter Viktoria von Kent an ihren Neffen, König Ferdinand von Portugal.
Damasteinband mit eingewebtem Muster.

The principal speeches and addresses of His Royal Highness the Prince Consort. London 1862
HP-65,1290
Geschenk von Königin Viktoria von Großbritannien an Ernst II., Herzog von Sachsen-Coburg und Gotha und Alexandrine, Herzogin von Sachsen-Coburg und Gotha mit folgender handschriftlicher Widmung: „Meinen lieben Geschwistern Ernst und Alexandrine. In Erinnerung des theuren, unvergleichlichen Bruders von seiner trostlosen Wittwe Victoria R. Osborne, Am 22. Mai 1862“

Grey, C.: Biography of His Royal Highness the Prince Consort. 
London 1866
HP-56,1558
Geschenk der Königin Viktoria von Großbritannien an Alexandrine, Herzogin von Sachsen-Coburg und Gotha.
Ledereinband mit den Initialen V und A.

Howard, Henry: The ceremonies observed at the Royal Coronation of Their Majesties King George the Fifth and Queen Mary in the Abbey Church auf Westminster. Norfolk 1911
Englischer Wappeneinband anlässlich der Krönung Georgs V., König von Großbritannien

Vitrine 6

The form of solemnization of matrimony.
London 1866?
Q 57,142
Samt-Einband anlässlich der Hochzeit von Prinzessin Helena von 
Großbritannien, genannt „Lenchen“, mit dem Prinzen Christian von 
Schleswig-Holstein

Programme du spectacle de gala au Grand Théâtre Impérial de Moscou le 17 Mai 1896, donné à l’occassion du couronnement de Sa Majesté L’Empereur Nicolas Alexandrovitsch et de Sa Majesté l’Impératrice Alexandra Féodorowna.
Moskau 1896
HP-Q 67,165
Russischer Wappeneinband

Paris Salons de 1843.
HP-Ze-3994 (1843)
Ledereinband für Leopold I., König von Belgien, mit den Initialen PL für Prinz Leopold von Sachsen-Coburg-Saalfeld

Stellwände

Bey der ersten Ankunft des Durchlauchtigsten Herrn Erbprinzen Johannes auf der Rosenau unterthänigst überreicht von Halbmeyer, Möckel, Eulefeld am 11. July 1818. 
Begrüßungsgedicht für den drei Wochen alten Prinzen, den späteren Herzog Ernst II. von Sachsen-Coburg und Gotha.
Kopie. – Signatur des Originals: 58,1051#6

Schneider, Laurenz: Zwey poetische Gemählde: Luise, regierende Herzogin von Sachs. Coburg-Saalfeld etc. gebohrne Herzogin von Sachsen-Gotha etc. / Die herzogliche Rosenau, ohnfern Coburg. Coburg 1818
Kopie. – Signatur des Originals: Cob-61,1124#5

Zangerle, Antoinette: Sie nahet! Eine Vorfeier zur Ankunft Ihrer Majestät der Königin Victoria von Großbritannien und Irland. 1845
Kopie. – Signatur des Originals: Q 58,228#28

Willkommen! Ihrer Königlichen Majestät Victoria, Königin von Großbritannien und Irland, gesungen von Coburg’s Jugend, den 
22. August 1845.
Kopie. – Signatur des Originals: 51,1191#6

Ihrer Königlichen Majestät Königin Victoria von Großbritannien und Irland, und Seiner Königlichen Hoheit dem Prinzen Albert, Herzog zu Sachsen Coburg und Gotha, bei Allerhöchst Ihrer hocherfreulichen Ankunft in Coburg am 19. August 1845 in tiefster Ehrfurcht geweiht von dem Magistrate und der Bürgerschaft der Residenzstadt Coburg.
Kopie. – Signatur des Originals: Q 58,129

Abschiedsgruß. 1845
Abschiedsgedicht an Königin Viktoria von Großbritannien.
Kopie. – Signatur des Originals: Cob-59,13#28

Viktoria, Königin von Großbritannien.
Lithographie von A. Kneisel nach einer Zeichnung von 
C. Brand, um 1840.
Kopie. – Signatur des Originals: GP A Viktoria 5

Am Tage der feierlichen Enthüllung des Standbildes Sr. Königlichen Hoheit des Prinzen Albert von Sachsen-Coburg-Gotha, in Gegenwart Ihrer Majestät der Königin Victoria von Großbritannien und Irland. Coburg, den 26. August 1865
Sonett
Kopie. – Signatur des Originals: Q 61,119#41


Stellwände

Extra-Blatt des Coburger Tageblattes vom 31. Juli 1900.
Mittheilung betreffend die Ueberführung der Leiche weiland Seiner Königlichen Hoheit des Herzogs Alfred von Sachsen Coburg und Gotha von Schloß Rosenau nach der Morizkirche am 1. August 1900, Nachmittags 3 Uhr.
Herzog Alfred war am 30. Juli 1900 im Kavaliershaus, dem sog. „Sterbehäuschen“, im Park Rosenau gestorben.
Kopie. – Signatur des Originals: F 70,7#20

Alfred, Herzog von Sachsen-Coburg-Gotha.
Lithographie von Th. und A. Weger nach einer Photographie von E. Uhlenhut. Leipzig 1893
Kopie. – Signatur des Originals: GP A Alfred 2

Strauß, Johann (Vater): Huldigung der Königin Victoria von Grossbritannien. Walzer für das Piano-Forte zu 4 Händen componirt und Ihrer Majestät der Königin Victoria von Grossbritannien in tiefster Ehrfurcht gewidmet. 103tes Werk. Wien 1838
Kopie. – Signatur des Originals: TB Wa 70 (K)

Strauß, Johann (Sohn): Windsor-Klänge. Walzer für das Pianoforte componirt und Ihrer Majestät der Königin Victoria von Grossbritannien und Irland in tiefster Ehrfurcht gewidmet. 104tes Werk. Wien 1852
Kopie. – Signatur des Originals: Mus 1320#15

Müller, Fr.: Rosenau-Klänge. Walzer für das Pianoforte componirt und Seiner Hoheit Ernst, Herzog von Sachsen-Coburg-Gotha in tiefster Ehrfurcht gewidmet. Wien um 1850
Kopie. – Signatur des Originals: Mus 148

Koeppen, H.: Reiseskizzen aus Thüringen. Charakterstücke für das Pianoforte, op. 27, No. 3: Kirchweih’ auf der Rosenau. Intermezzo.
Offenbach am Main um 1870.
Kopie. – Signatur des Originals: Mus 2337

Caroussel-Music bey dem, am 17. August 1817 auf dem Herzogl. Lust-Schlosse Rosenau, zu den hohen Einzugs-Feyerlichkeiten der Durchlauchtigsten Frau Herzogin von S. Coburg u. Saalfeld von hohen Herrschaften gegebenen Caroussel.
Kopie einer Handschrift. – Signatur des Originals: Ms Mus 313


Literaturhinweise:

Altmann, Lothar: St. Johannis Rödental-Oeslau. München 1976

Hambrecht, Rainer: Eine Dynastie – zwei Namen: „Haus Sachsen-Coburg und Gotha“ und Haus „Windsor“. In: Gestaltungskraft des Politischen. Festschrift für Eberhard Kolb. Berlin 1998

Heym, Sabine: Feenreich und Ritterwelt. Die Rosenau als Ort romantisch-literarischen Welterlebens. 
In: Bayerische Schlösser – Bewahren und Erforschen. München 1996, S. 239 – 268

Heym, Sabine: Schloss Rosenau. München 1990

Liedtke, Gerhard: Die Rosenau – Welt des Adels und anderer bunter Vögel. Rundfunkmanuskript Studio Franken 2004

Maria, Königin von Rumänien: Traum und Leben einer Königin. Leipzig 1935

Ott, Norbert H.: Schloss Rosenau. Ein Adelssitz in Nordfranken. Coburg 1970

Roos, Karlheinz: Der Landschaftsgarten Rosenau. Diplomarbeit TU München 1980

Viktoria, Königin von Großbritannien:
Ein Frauenleben unter der Krone. Eigenhändige Briefe und Tagebuchblätter 1834 – 1901. Berlin 1936

[Zurück zu unserer Startseite]   [Zurück zu Webseiten-Archiv]

© 2006 Landesbibliothek Coburg, alle Rechte vorbehalten